Zehnthoffest
der Freiwilligen Feuerwehr in Werlau
Im Rahmen des
Werlauer Zehnthoffestes, das in diesem Jahr der Förderverein der
Freiwilligen Feuerwehr Werlau am zweiten Juni-Wochenende
veranstaltete, wurde am Sonntag ein Gottesdienst mit Prädikant
Dr. Volker Enkelmann gefeiert.
Die Gemeindegesänge
wurden von Esther Gehann, die dankenswerterweise
bereit war, die Organistenvertretung zu übernehmen, auf dem
Keyboard begleitet. Mit Lesung und Gebet beteiligt war Lektor
Gerhard Hilgert.


In seiner Predigt
ging Prädikant Dr. Enkelmann der Frage nach, aus welchen Quellen
wir Lebenskraft schöpfen und was uns auf dem Lebensweg
Orientierung gibt. Als Leitfaden zitierte er zwei Bibelverse.
Ausgehend vom Wochenspruch: „Christus spricht: Kommt her zu mir
alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken
(Matthäus 11, 28)“ kommentierte er die Aufforderung des
Apostels Paulus an die Galater 6, 2: „Einer trage des Anderen
Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.“
Das
Wort vom Lasttragen des Einen für den Anderen gilt überall
da, wo Menschen zusammen leben und zusammen arbeiten, überall
da, wo es zwischenmenschliche Schwierigkeiten gibt. Dabei genügen
kleine Schritte, denn im wörtlichen Sinn die Last des Anderen zu
tragen, das kann wohl keiner. Menschen, die im Beruf oder im Ehrenamt
für andere da sind, stoßen dabei oft genug an ihre
Grenzen.
Es scheint dennoch der Mühe wert,
nach diesem Spruch zu leben. Vielleicht könnte das zu mehr
Menschlichkeit beitragen. Wo das geschieht, sprudelt die Quelle des
Lebens. Mit dem Wunsch „dass wir das erfahren dürfen im
Geben und Nehmen, das gebe Gott uns allen“ schloss Dr.
Enkelmann seine Predigt.


Nach dem gemeinsamen Lied „Vertraut den neuen Wegen, auf die der Herr uns weist“, den Fürbitten und dem Vaterunser trugen einige Sängerinnen der ChoryFeen unter der Leitung von Esther Gehann die Gospellieder „Sizohamba“ und „Jesus is a rock“ vor.
Klaus Brademann
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