Die STIMME - 2011 - 2 - Sommer


Sommer
in biblischen Worten
Es ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte und meine Zuversicht setze auf Gott, den Herrn, dass ich verkündige all sein Tun.
Sein ist der Tag und sein ist die Nacht; er hast Gestirn und Sonne die Bahn gegeben. Er hat dem Land seine Grenze gesetzt; Sommer und Winter hat er gemacht.
An dem Feigenbaum lernt ein Gleichnis: wenn seine Zweige jetzt saftig werden und Blätter treiben, so wißt ihr, dass der Sommer nahe ist.
Doch das Gras verdorrt, die Blume verwelkt, aber das Wort unseres Gottes bleibt ewiglich.
(s.u.: Ps 73, 28 / Ps 74, 16+17 / Mt 24, 32 / Jes 40, 8) - HDB
Geh aus mein Herz ...
( EG 503 / Episode IV )
“Geh aus, mein Herz, und suche Freud in dieser lieben Sommerzeit an deines Gottes Gaben; schau an der schönen Gärten Zier und siehe, wie sie mir und dir sich ausgeschmücket haben, sich ausgeschmücket haben.“ - (EG 503 - Vers 1 - Paul Gerhardt)
So
schön es ist, wenn die Sonne scheint - manchmal wird das
Sommerwetter in seiner ungestümen Wechselhaftigkeit zur Last.
Der direkte Übergang vom Winter auf Sommer, den wir Ende März
dieses Jahres erlebt haben, war an manchen Tagen eine Herausforderung
für Kreislauf und Gemüt.
Dennoch - das Sommerwetter tut
einem in der Seele gut. Die Farben der vielen Blüten lassen die
Welt gleich in einem ganz anderen Licht erstrahlen.
Dies ist uns
allemal Grund zur Freude und Anlass zum Dank an Gott für die
Schönheit seiner Schöpfung, mit der er uns
erfreut.
Trotzdem - immer wieder einmal gibt es auch Grund zur
Klage und zur Trauer. Die Welt - wie wir sie erleben - ist nicht
immer nur schön. Irgendwie ist alles nicht mehr wie früher.
Das liegt aber sicher nicht nur an dem, was uns in unserer Welt
begegnet. Schließlich sind wir alle miteinander ein Stück
älter geworden. Nicht nur die Welt, auch wir selber haben uns
verändert.
Unsere Lebensperspektive ist eine andere geworden. Wir beurteilen Dinge anders, haben andere Erwartungen, andere Wünsche, andere Möglichkeiten. Und damit haben wir auch die Wahl. Wir können uns von dem einnehmen lassen, was uns das Leben in dieser Welt verbittert, und beklagen, wie schlecht alles geworden ist. Wir können uns aber auch in die Freude über die schönen Dinge, die uns in Gottes Schöpfung zu Füßen gelegt sind, einbinden lassen und Gott loben und ihm danken.
“Hilf mir und segne meinen Geist mit Segen, der vom Himmel fleußt, daß ich dir stetig blühe; gib, daß der Sommer deiner Gnad in meiner Seele früh und spat viel Glaubensfrüchte ziehe, viel Glaubensfrüchte ziehe.“ - (EG 503 - Vers 13 - Paul Gerhardt)
Ich jedenfalls wünsche Ihnen, dass Sie für sich die Einladung in die Freude vor Gott, die Paul Gerhardt mit seinem Lied ausspricht, annehmen können. - Ihr - Pfr. Hans-Dieter Brenner
Zeitgeist
Die
Zeit tropft aus der Wanduhr in Dein Zimmer.
Sie rinnt an Dir
vorbei und zieht Dich mit.
Da hilft kein Festhalten und kein
Gewimmer,
Du muß ihr folgen – brav – auf Schritt
und Tritt.
Die
Zeit schlägt und sie heilt auch alle Wunden,
sie gibt und
nimmt, da kennt sie kein Pardon.
Sie fühlt sich frei und
gänzlich ungebunden,
auf jeden Fall bringt sie Dich zur
Räson.
Im
Alter will die Zeit sich sehr beeilen.
Du kannst nicht folgen bei
der Aufholjagd.
Bist machtlos, bist gebannt und musst
verweilen
und spüren, wie der Zeitgeist an Dir nagt.
copy by W.Muders-Pabst, Biebernheim
CHRONIK
Weltgebetstag 2011
Am ersten Freitag im März feiern christliche Frauen aus aller Welt in über 170 Ländern einen ökumenischen Gottesdienst zum Weltgebetstag. Lieder und Gebete dieses Gottesdienstes werden in jedem Jahr von Frauen eines anderen Landes vorbereitet: 2011 von den Frauen aus Chile.

Am 4. März 2011 luden Frauen der Katholischen, der Freien evangelischen und der Evangelischen Kirchengemeinde St. Goar zu einem gemeinsamen Gottesdienst in die katholische Pfarrkirche nach St. Goar ein.
Das Titelbild zum diesjährigen Weltgebetstag hat die 77jährige chilenische Bäuerin Norma Ulloa gestickt. Sie verbindet in diesem Bild biblische Wundererzählungen und Alltagsszenen im bäuerlichen Leben Chiles.
„Wie viele Brote habt ihr?“ fragte Jesus seine Jünger, die ratlos vor den 5000 Hungrigen standen und ermutigte sie zum Teilen der wenigen Brotvorräte. Und alle wurden satt. Diese Geschichte aus dem Markus-Evangelium stellten die Frauen in den Mittelpunkt des Gottesdienstes. Das schwere Erdbeben, das Chile im Februar 2010 erschütterte, hat den Menschen vor Augen geführt: Wir müssen das, was wir haben, teilen. Das solidarische Teilen begegnet einem in diesem Weltgebetstagsgottesdienst immer wieder: In den Bibellesungen zur Witwe von Sarepta (1. Könige 17) und im Wunder der Brotvermehrung (Markus 6, 30-44), in der Landesgeschichte und der symbolischen Handlung des Brotteilens.
In weiteren Lesungen, Fürbitten und Gebeten machten die Frauen deutlich, dass Chile ein Land voller extremer Gegensätze ist. Auf der einen Seite diejenigen, die am Reichtum Anteil haben und auf der anderen Seite die, die um das tägliche Überleben kämpfen müssen, wie die Angehörigen der indigenen Bevölkerung, die bis heute um ihre Rechte kämpfen. Doch es gibt auch Hoffnungsgeschichten: Im Verlauf des Gottesdienst wurde deutlich, dass sich die Chilenen aber auch immer wieder für Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität eingesetzt haben, besonders in den Zeiten der Militärdiktatur unter Pinochet zwischen 1973 und 1990. Menschen waren unter schwierigen Bedingungen gastfreundlich und haben sich gegenseitig unterstützt. Von diesen Erfahrungen können wir auch heute lernen.
Mit der Kollekte aus den Weltgebetstagsgottesdiensten werden Projekte aus der ganzen Welt gefördert, so auch in Chile. Ein Projekt ist darunter, dass die Mapuche, eine der indigenen Bevölkerungsgruppen, unterstützt und berät, zum Beispiel in landwirtschaftlichen und sozialen Fragen aber auch in der Wiederbelebung ihrer kulturellen Werte. Die Frauen stellen mit einfachen Mitteln Arzneimittel wie Tropfen, Sirup oder Salben auf Heilkräuterbasis her und vermarkten sie .Mit Hilfe ihres traditionellen Wissens eröffnen sie sich so ganz neue Einkommensquellen. Das Heilkräuterprogramm ist auch eine Antwort auf das Versagen der staatlichen Gesundheitsprogramme, die für viele Menschen in Chile praktisch unerschwinglich sind.
Im Jahr 2012 kommt die Gottesdienstordnung für den Weltgebetstag aus Malaysia. Die Frauen der Evangelischen Kirchengemeinde St. Goar werden dann zusammen mit ihren katholischen Mitschwestern und den Frauen der Freien evangelischen Gemeinde aus Werlau den Gottesdienst ausrichten. - (Quelle: Deutsches Weltgebetstagskomitee e. V.) - (JT)
Werlauer Landfrauen
Gemeinsamer Frauennachmittag
Die Werlauer Landfrauen hatten für Dienstag, den 29. März 2011, zu einem Frauennachmittag eingeladen.

Der
frühlingshafte und österlich geschmückte Saal des
evangelischen Gemeindehauses verlieh diesem Nachmittag ein
harmonisches Ambiente. Die Vorsitzende der Landfrauen Emmeliese
Stein begrüßte die Gäste und den Hausherrn Pfarrer
Hans-Dieter Brenner, der den Nachmittag mit einem Psalmgebet
eröffnete.
Die besonderen Höhepunkte dieses
Nachmittages waren die erheiternden und kurzweiligen Lesungen der
Hunsrücker Mundartdichterin Elfriede Karsch. In der Pause hatten
die Gäste die Möglichkeit, sich an dem reichhaltigen
Kuchenbüfett zu bedienen.Alle Gäste waren sich einig, dass
ihnen von den Landfrauen ein schöner gemütlicher Nachmittag
geboten wurde. - Hannelore Merten - Fotos: Emmeliese Stein / Antje
Thieme
Sanierungsarbeiten
am Turm der St. Goarer Stiftskirche
Die
Veränderung im St. Goarer Stadtbild springt sofort ins Auge.
Anfang April 2011 wurde ein Gerüst um den Turm der Stiftskirche
gebaut. (s. Bildseite)
Der "Zahn der Zeit" hat die
Turmabdeckung am Hauptturm der Stiftskirche inzwischen soweit
abgenagt, das nun kein Weg mehr an einer Sanierung vorbeiführt,
wenn irreversible Schäden abgewendet werden sollen. Dazu müssen
erhebliche Finanzmittel bereitgestellt werden, die im Umfang von
200.000 € die Finanzkraft unserer Kirchengemeinde bei weitem
übersteigen. Dankenswerter Weise ist es möglich, mit Hilfe
von verschiedenen Zuschüssen das Projekt durchzuführen. Zur
Vorbereitung der Arbeiten ist ein umfangreiches Gerüst
erforderlich.

Der
Bauausschuss der Evangelischen Kirchengemeinde St. Goar nimmt mit
Architekt und Handwerkern einen Pressetermin zum Anlass, die Schäden
am Turmdach noch einmal in Augenschein zu nehmen.
Im Laufe der
Zeit hat manch Einer in den Dachschindeln sein Signet hinterlassen.
Dabei finden sich sowohl Einträge von Konfirmanden, die es bei
einer Kirchenbesichtigung bis auf den Turm geschafft haben, als auch
Inschriften historischer Persönlichkeiten.
So
hat z. B. auch der aus Köln stammende Maler Anton Bardenhewer
einen "Eintrag" hinterlassen, der 1906/07 in Inneren der
Kirche mit der Freilegung und anschließenden Restaurierung an
den mittelalterlichen, in Secco-Technik ausgeführten
Wandmalereien von vor 1603 betraut war, nachdem im Jahre 1905/06 der
Maler Will aus Rheinböllen kleinere Freilegungsarbeiten
ausgeführt hatte. (- cf.: Exkurs - Die Wandmalereien in der
Kirche, S. 12 in: "Die Inschriften der Evangelischen
Stiftskirche St. Goar, bearbeitet von Susanne Kern in Inschriften
Mittelrhein-Hunsrück", Heft 6. Herausgegeben von der
Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz und dem Institut
für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e.
V., 2008) - (HDB)
Konfirmanden 2011
Vorstellungsgottesdienst am 10. April
Die
Konfirmanden wurden in diesem Jahr am 10. April in der Stiftskirche
in St. Goar vorgestellt. Erstmals waren alle Jungen und Mädchen
der Kirchengemeinde in einer Gruppe gemeinsam unterrichtet worden.
Diese Zusammenlegung des Unterrichts für alle Jugendlichen an
einen Ort wurde erstmals notwendig, weil unsere beiden
Gemeindepfarrer auf Anordnung des Kirchenkreises auch Dienste
außerhalb unserer Gemeinde wahrnehmen müssen, und ihre
Präsens in unserer Gemeinde dadurch natürlich erheblich
geschmälert wird. Hinzu kommt, dass die Zahl der zu Konfirmanden
erheblich zurückgegangen ist, so dass es wenig sinnvoll ist,
zwei oder gar drei Gruppen zu bilden, das ist ökonomisch aber
auch pädagogisch zu sehen. Pfarrer Brenner und Pfarrer Krammes
werden abwechselnd die Kurse übernehmen.
In diesem ersten
gemeinsamen Kurs ist es Pfr. Wolfgang Krammes, der die 13 Jungen und
3 Mädchen auf ihre Konfirmation vorbereitet hat. Für die
Jungen und Mädchen, aber natürlich auch für ihre
Eltern, ist diese Zusammenfassung an einem Ort natürlich mit
Schwierigkeiten verbunden. Hier müssen wir in den nächsten
Jahren noch überlegen, wie das optimal geplant und gesteuert
werden kann.
Nun aber zum 10. April. Das Kirchenschiff,
durchflutet von der Morgensonne, füllte sich mit Eltern,
Geschwistern und Angehörigen der Konfirmanden. Diese saßen
in einem Halbkreis am Altar, die Presbyter hatten seitlich Platz
genommen. Bei der Vorstellung wurden die Themenkreise aus der
Unterweisung aufgegriffen, die die Jugendlichen besonders
interessiert hatten. Diese Themen waren: Die Person Jesu / Was ist
Kirche? / Die Taufe / Die Ehrfurcht vor dem Leben / Das Abendmahl.

Diese
Themenkreise wurden jeweils mit einem entsprechenden Lied
eingeleitet und dann von den Jugendlichen, den Presbytern und Pfarrer
Krammes mit Aussagen, Lehrtexten und Gebeten beleuchtet. Da das
Abendmahl eines der Themen dieses Tages war, lud Pfarrer Krammes
anschließend alle Anwesenden zur Feier des Abendmahles
ein.
Presbyter Schüler stellte zum Schluss die
Konfirmandinnen und Konfirmanden einzeln vor, bevor Kantor Wagner,
der diese Vorstellung musikalisch eindrucksvoll begleitet hatte, mit
dem Orgelnachspiel diesen Gottesdienst beschloss. - (JH)
Pappland-Projekt
25 Kinder bastelten nach Herzenslust
Vom 18. bis 20. April 2011 fand das Pappland-Projekt für 6- bis 12jährige Kinder im Evangelischen Gemeindehaus in der Oberstraße in St. Goar statt.

25 Kinder nutzten die Möglichkeit, nach Herzenslust ihre eigene Papp-Welt zu erschaffen. Neben gemütlichen Häusern entstanden auch Flugzeuge, Raketen, Gelddruckereien, stromlose Fernsehgeräte, ein Pappladen, Hundehütten, selbstdeckende Essenstische, ein Segelschiff und ein Siegertreppchen mit preisgekrönten Hunden - die Kinder entschieden selbst, was sie bauen wollten.
Bei bestem Wetter konnte im Gemeindehaus und auch im Innenhof gebaut werden. Die 18 Kubikmeter Pappe wurden von den Firmen Eisenwaren Heisecke, Lebensmittel Ginsberg und Baustoffe Stockmanns zur Verfügung gestellt. Nach einem anfänglichen Scherentest konnten die 6- bis 12jährigen Kinder auch die Messerprüfung ablegen. So vorbereitet und begleitet von zehn ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus der evangelischen Jugendarbeit gingen die Bauarbeiten und auch die Essenszubereitung schnell von der Hand. Die Kinder bestimmten und kochten selbst. Die Beratung des Speiseplanes hat Andrea Friedrich aus Biebernheim geleistet und täglich fünf Stunden in der Küche verbracht und jeder Kleingruppe von neuem die Zubereitung erklärt.

Während am ersten Tag die Planungen und die ersten Bauarbeiten an den Projekten gelangen, stellte sich ab dem zweiten Tag eine große Neugier auch für die anderen Kinder und deren Spielplätze ein, Freundschaften wurden geschlossen. In den Briefkästen, die viele Kinder an ihren Bauten anbrachten, landeten nun Briefe und Einladungen, verteilt vom fliegenden Postboten Marius Friedrich und bearbeitet in der Poststation von Jonas Kramb. Das Pappland wurde zum Spielplatz. Eindeutiger Höhepunkt war am dritten Tag das Anstreichen: Bei gutem Wetter konnten alle Kinder draußen mit Abtönfarben ihre Bauwerke anmalen, was nicht nur gut aussah, sondern auch sichtlich Spaß machte.

Nach dem gemeinsamen Aufräumen traf sich das Pappland-Parlament zum letzten Mal. Nach der Pappland-Hymne: „Mein F-sch %@ - Kawumm - Apparat“ von Gerhard Schöne kam es zu einer abschließenden Bewertung des Projektes durch die Kinder, denn in der Evangelische Regionalstelle für Jugendarbeit wird die Beteiligung groß geschrieben. Mit Schulnoten sollten die Kinder das Pappland-Projekt und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bewerten. Jedem wurde zugehört und Verbesserungsvorschläge wurden gesammelt. Im Durchschnitt erteilten die Kinder dem Pappland-Projekt die Note 1,1, was eine Wiederholung nahe legt..
In den Sommerferien bietet die Ev. Regionalstelle zwei Kinderfreizeiten zum Thema: Abenteuer entlang der Seidenstraße auf der Burg Waldeck an. Informationen gibt es unter Ev.Regionalstelle@online.de. Die Arbeit der Ev. Regionalstelle für Jugendarbeit wird gefördert vom Ministerium für Bildung, Frauen und Jugend durch das Programm „Jugendarbeit im ländlichen Raum“ und durch die Sparkassenstiftung Rhein-Hunsrück.
Osternacht mit beiden Chören
Singekreis und
ChoryFeen
mit neuen Chorleitern
Die beiden Chöre unserer Kirchengemeinde haben seit dem vergangenen Jahr einen neuen Chorleiter bzw. eine neue Chorleiterin.

Seit April 2010 leitet Matthäus Huth den Singekreis der Freien evangelischen Gemeinde und der Evangelischen Kirchengemeinde St. Goar. Herr Huth wohnt in Nörtershausen-Pfaffenheck und ist selbständiger Musiker. Er leitet mehrere Chöre, ist Kirchenmusiker und begleitet in verschiedenen Gemeinden die Gottesdienste an der Orgel. Außerdem komponiert und arrangiert er eigene Stücke. Neben seiner Arbeit in den Kirchengemeinden tritt er bei Konzerten und bei anderen Veranstaltungen auf.

Seit Oktober 2010 ist Frau Irmgard Lehrbach als neue Chorleiterin der „ChoryFeen“, dem ehemaligen Gospelchor der Evangelischen Kirchengemeinde St. Goar, tätig. Frau Lehrbach kommt ursprünglich aus Mainz und wohnt jetzt in Laudert. Die Chormusik begleitet sie schon seit ihrer Kindheit. Sie hat mit dem Singen im Kinderchor angefangen und dann später in den verschiedensten Chören gesungen. Im Jahr 2000 legte sie die Chorleiterprüfung ab. In ihrem früheren Wohnort Saulheim hat sie einen Kinderchor und einen gemischten Chor geleitet. Seit kurzem leitet sie neben den ChoryFeen noch einen weiteren Chor.
So
war es dann eine Premiere, als die beiden neuen Dirigenten ihre Chöre
in diesem Jahr durch die Feier der Osternacht in der Sankt Goarer
Stiftskirche begleiteten. Mit dem schon zur
Tradition gewordenen Taizé-Gesang „Laudate omnes gentes“
zogen beide Chöre in die Kirche ein. Mit „I´ve got a
feeling“ eröffneten die ChoryFeen den Gottesdienst. Es
folgte gemeinsam gesungen „Er ist erstanden“, und der
Singekreis trug dann das Lied „Willkommen zur Stunde“
vor. Im weiteren Verlauf der Feier der Osternacht 2011 sangen die
ChoryFeen das „Adiemus“. Beide Chöre trugen dann
noch einmal gemeinsam „You are My All in All“ und nach
dem Abendmahl zum Abschluss des Gottesdienstes das bekannte Lied
„What a wonderful world“ vor.
Die Gottesdienstbesucher
waren begeistert von den Leistungen der beiden Chöre und
bedankten sich mit Applaus bei den Sängerinnen und Sängern
und natürlich bei ihren beiden neuen Chorleitern Irmgard
Lehrbach und Matthäus Huth. Beide Chöre hatten viel Freude
an den gemeinsamen Proben zur Vorbereitung auf die Osternacht. Es war
sicherlich nicht das letzte Mal, dass Singekreis und ChoryFeen diesen
besonderen Gottesdienst zusammen gestaltet haben. - (JT)
Frauenkreis Biebernheim
Gemeindeausflug auf die Loreley
Die
Biebernheimer Frauen hatten sich vorgenommen, den Ausflug am 5. Mai
2011 in die nähere Umgebung zu unternehmen. So traf wir uns zu
einem gemeinsamen Ausflug auf die Loreley.
Bei schönstem
Wetter genossen wir die Überfahrt mit der Fähre.

In St. Goarshausen bestiegen wir den Linienbus, der uns zum Besucherzentrum der Loreley brachte. Da Pfr. Brenner - wie gewohnt - gut geplant hatte, konnten wir dort sofort in den kleinen Filmvorführsaal gehen, um uns den 3D-Film von einer Reise durch das Rheintal anzusehen. Mit speziellen Brillen ausgestattet ging es los. Toll! Man fühlte sich mittendrin im Geschehen und war versucht mit den Händen zu greifen. Jedem, der das noch nicht erlebt hat, ist dieser Film zu empfehlen. Nachdem wir uns in der kleinen Gaststätte mit Kaffee und Kuchen gestärkt hatten, starteten wir zum Rundgang auf den Felsen. Wir genossen die grandiose Aussicht an den einzelnen Punkten. Uns fiel besonders auf, wie natürlich die Wege mit Natursteinen eingerichtet sind; hier sieht man keine zugekleisterten Betonflächen. Den wunderschönen Rückweg zur Bushaltestelle gingen wir über viele steile Treppen durch ein romantisches Stückchen Wald.

Mit dem Bus fuhren wir zurück nach St. Goarshausen, wo uns die Fähre gerade „vor der Nase“ davonfuhr. So hatten wir noch eine kleine Rast am Rhein und konnten uns in Ruhe noch einmal „unsere Seite“ von drüben aus ansehen. Zum Abschluss kehrten wir nach einer stressfreien kleinen Reise in Biebernheim zum Abendessen im Gasthaus Rebstock ein. Wir genossen einen gemütlichen Ausklang mit viel Spaß, gutem Essen und auch manchem Glas Wein. - Inge Sohler
Konfirmationsgottesdienst
am 15. Mai 2011 in der Stiftskirche
Fünf
Wochen nach ihrer Vorstellung versammelten sich 16 Mädchen und
Jungen zusammen mit Pfarrer Wolfgang Krammes wieder in der
Stiftskirche, diesmal zum festlichen Konfirmationsgottesdienst, dem
ersten gemeinsamen für die Konfirmandinnen und Konfirmanden aus
allen Orten der Evangelischen Kirchengemeinde St. Goar.
„Danke
für diesen guten Morgen“, schallte es zu Beginn der Feier
durch die Kirche, wobei die Konfirmanden und ihre Eltern sowie das
Presbyterium im Chor Platz genommen hatten. Im Kirchenschiff saßen
die Angehörigen und die Gemeindeglieder. Die Mädchen und
Jungen waren in die Gestaltung des Gottesdienstes ebenso eingebunden
wie die Presbyter. Musikalisch aufgelockert wurde die Feier mit
Gospelmelodien, gespielt vom Jugendorchester des Musikvereins St.
Goar, das sich mit seinen teilweise sehr jungen Nachwuchsmusikern mit
ihrem Leiter Jascha Balzer auf Anlass und Raum hervorragend
eingestellt hatte.

Nach
der Konfirmierung und den Segenswünschen der Eltern wurde das
Heilige Abendmahl gefeiert. Das Abendmahl war Leitthema bei der
Vorstellung gewesen und wurde deshalb auch jetzt besonders
hervorgehoben; Pfarrer, Prädikanten und Presbyter teilten es an
vier verschiedenen Stellen im Chor und im Kirchenschiff aus.
Herr
Burger aus Oberwesel bedankte sich nach dem Schlusslied im Namen
aller Eltern bei den Mitwirkenden dieses festlichen Gottesdienstes,
vor allem aber bei Pfarrer Krammes, der die Mädchen und Jungen
zwei Jahre lang betreut und unterrichtet hat. - Jürgen Hein
Gemeinsamer Tages-Ausflug
Bad Münster und Ravengiersburg

Auch in diesem Jahr schloss sich der Biebernheimer Frauenkreis der Evangelischen Kirchengemeinde St.Goar, begleitet von Pfarrer Brenner, dem Ausflug des Seniorenmittagstisches an. Am Dienstag, dem 7.Juni 2011, traf man sich „An der Bach“. Pünktlich um 10.00 Uhr ging es mit dem Reisebusunternehmen Richard Pabst zunächst nach Bad Münster am Stein.

Nach einem kurzen Aufenthalt im Kurpark fuhr man hoch auf die Ebernburg. Hier konnte man nicht nur ein gutes Mittagessen sondern auch die wunderbare Aussicht genießen. Anschließend ging es weiter auf den Hunsrück. Das Ziel war der Dom von Ravengiersburg. Unter sachkundiger Führung wurde der Gruppe die Geschichte des Domes und des dazugehörigen Klosters erklärt. Zum Abschluss der Tour machten die Teilnehmer eine ausgiebige Kaffeepause auf dem Flugplatz Hahn. Im dortigen Flughafencafe mit seiner Terrasse, konnte man gut die startenden und landenden Maschinen beobachten. Zum Glück spielte auch diesmal wieder das Wetter mit und so fand dieser Tag einen schönen Abschluss. - (JT)
KSK-Fördermittel
für Kinder- und Jugend-Arbeit

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurden die diesjährigen Fördermittel der Sparkassenstiftung in Oberwesel vergeben. Dabei wurde auch unsere Regionalstelle für Kinder- und Jugendarbeit mit € 2.500,- bedacht.Bei der Scheckübergabe stellte Jugendleiter Lutz Brückner-Heddrich die Arbeit der Regionalstelle am Beispiel des "Pappland"-Projektes in den zurückliegenden Osterferien als typisches Angebot für Kinder und Jugendliche im ländlichen Raum vor. Pfr. Hans-Dieter Brenner bedankte sich im Namen der Kirchengemeinde für die Unterstützung der gesellschaftsdiakonischen Arbeit der Evangelischen Kirche. - (Red)
Jubiläum - SSV Biebernheim
Festgottesdienst an Pfingsten

Anlässlich
des 50-jährigen Bestehens des SSV Biebernheim gab es im Festzelt
am Sportplatz einen evangelischen Gottesdienst, dem viele Besucher
beiwohnten.
Pfarrer Hans-Dieter Brenner gestaltete die Liturgie.
Die Lesungen erfolgten von Marlies Abele und Werner Arend. Den
Orgelpart übernahm Harald Mebus.
Der Gemischte Chor
„Rheinklang“ Biebernheim unter der Leitung von Karl-Heinz
Kurek bereicherte mit einfühlsamen sakralen Beiträgen den
feierlichen Auftakt am Pfingst-Sonntag. - (Red)
ChoryFeen
beim Kirchenkreis-Gospeltag 2011
Der
Evangelische Kirchenkreis Koblenz veranstaltete am 18. Juni 2011 ein
Gospel-Chortreffen in der Christuskirche in Andernach. Mit dabei
waren auch Sängerinnen und Sänger der ChoryFeen, dem Chor
der evangelischen Kirchengemeinde St.Goar mit ihrer Leiterin Irmgard
Lehrbach.
Einen ganzen Tag lang wurde mit anderen Chören
zusammen neue und bekannte Gospels eingeübt.
Aber auch
rhythmisches Klatschen, Bewegung und ein Workshop für Percussion
Instrumente standen auf dem Programm. Die Hauptsache an diesem
Treffen jedoch war die Freude am gemeinsamen mehrstimmigen Singen.
Dies wurde in einer Gospelandacht zum Abschluss dieses Tages
deutlich. Eindrucksvoll und stimmgewaltig trug der Projektchor mit
mehr als 120 Sängerinnen und Sängern die eingeübten
Gospels vor.

Spätestens bei dem Klassiker „we shall overcome“ hielt es keinen Besucher mehr auf seinem Stuhl und alle erhoben sich um mitzusingen.

Für die Chöre war dieser Workshop ein unvergessliches Erlebnis und da die Resonanz so überwältigend war, gibt es Überlegungen von Kirchenkreiskantor Christian Tegel, die Veranstaltung im Zwei-Jahres-Rhythmus stattfinden zu lassen. - (JT)
Diaspora-Verband
141. Jahrestagung vom 20. bis 22. Juni 2011 in St. Goar-Biebernheim
Der Verband der evangelischen Diasporapfarrerinnen und Diasporapfarrer im Rheinland führte seine diesjährige Jahrestagung und Mitgliederversammlung im UNESCO Kulturerbe Mittelrhein in der schönen Diasporagemeinde St. Goar, im Stadtteil Biebernheim durch.

Die Tagung des Diasporaverbandes stand im Jahr der Taufe unter dem Thema „Welche Möglichkeiten ergeben sich aus den gelebten Glaubenspraxen Kindertaufe und Glaubens- / Erwachsenentaufe zur gemeinsamen Nachfolge“. Dabei wurde die Taufpraxis im Gespräch mit Gemeinden freikirchlicher, täuferischer und pfingstlerischer Tradition betrachtet. Zu den Referenten im Verlauf der Tagung gehörten Pfarrer Jörg Bickelhaupt von der EHKN (Zentrum Ökumene Frankfurt), Prof. em. Erich Geldbach aus Marburg und Dr. Fleischmann-Bisten aus Bensheim.

Tagungsort
war der Landgasthof Rebstock in unmittelbarer Nachbarschaft der
Evangelischen Kirche. Unter Anteilnahme der kommunalen Repräsentanten
– Beigeordnete Elisabeth Hein von der Stadt St. Goar und
Ortsvorsteher Bernd Heckmann aus St. Goar-Biebernheim – wurde
die Tagung durch den Verbandsvorsitzenden Pfarrer
Hartmut Ohlendorf und Ortspfarrer Hans-Dieter Brenner eröffnet.
Das Grußwort der Römisch-Katholischen Kirche überbrachte
Diakon Willi Esser. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfuhren etwas
zur Stadtgeschichte, zur Kirchengeschichte der Region und über
die ökumenischen Verbindungen zu den benachbarten Gemeinden und
Kirchen.
Das Tagungsprogramm wurde am Dienstagabend durch einen
Besuch in der Stiftskirche mit anschließender Weinprobe durch
Pfarrer
Wolfgang Krammes abgerundet. Am Mittwochvormittag wurde die Tagung
mit einem Abendmahlsgottesdienst in der wunderschönen
Evangelischen Kirche zu Biebernheim unter der Leitung von Ortspfarrer
Hans-Dieter Brenner und Superintendent Rolf Stahl geschlossen. –
Pfr. Hartmut Ohlendorf
Musikverein Holzfeld
Ökumenischer
Gottesdienst
zum 40-jährigen Jubiläum
Am ersten Juliwochenende feierte der Musikverein 1971 Holzfeld e.V., im Rahmen der Holzfelder Kirmes, sein 40-jähriges Jubiläum. Der Kirmessonntag begann - nach langer Zeit wieder - mit einem ökumenischen Gottesdienst um 10:00 Uhr.

Auf Anfrage des Musikvereins hatte Pfarrer Hans-Dieter Brenner (St. Goar) den Gottesdienst eingerichtet, die liturgische Gestaltung mit den Lesungen und Gebeten zum Sonntag übernommen und in der einleitenden Begrüßung und Eröffnung die Jubiläums-Gratulation der Evangelischen Kirchengemeinde überbracht.

Die
Predigt wurde von Pater Dr. Fritz Köster (Hirzenach)
beigetragen, der durch seine Mitwirkung den Gottesdienst
konfessionsübergreifend ermöglicht hat. In seiner Auslegung
zum Sonntagsevangelium wies P. Köster darauf hin, dass es in der
heutigen Zeit nötig ist, sich intensiv mit den Angelegenheiten
des christlichen Glaubens zu beschäftigen Beim abschließenden
Gebet haben die jugendlichen Nachwuchskräfte des Musikvereins
die Fürbitten um den Segen Gottes für Verein und Dorf
gesprochen. Der gemischte Chor „Liederkranz“ aus
Hirzenach unter der Leitung von Dirigent Helmut Wissing und Organist
Harald Mebus von der Evangelischen Kirchengemeinde umrahmten den
Gottesdienst musikalisch.
Der anschließende Frühschoppen
wurde - begünstigt durch herrliches Wetter - positiv angenommen.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.musikverein-holzfeld.de
- (Eva Link / Red)
AKTUELLES
!!! - Küster gesucht - !!!
für die Stiftskirche in St. Goar
Die
Evangelische Kirchengemeinde St. Goar sucht für dieBetreuung der
Evangelischen Stiftskirche in St. Goar eine Küsterin oder einen
Küster. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 9 Stunden
und ist größtenteils frei einteilbar.
Weitere
Informationen erteilt: Pfarrer Wolfgang Krammes, Tel.: 06741 504 oder
das Gemeindebüro in der Oberstraße, Tel.: 06741 7470
Studienfahrt 2012
Anmeldung zur
Biblischen Rundreise
nach Jordanien und Israel
Wer noch mitkommen möchte, muss sich jetzt unverzüglich anmelden - !!
Der Reise-Termin ist Sonntag, der 29.04.2012, die Rückkehr ist am Donnerstag, dem10.05.2012.
Der Komplett-Preis für die gesamte Reise mit Halbpension im DZ beträgt bei mindestens 15 Teilnehmern € 1.855 EUR p. P. - hierin noch nicht enthalten ist lediglich die Tranfer-Fahrt zum und von Frankfurter Flughafen.
Die
Tour-Stationen im groben Überblick: Flug Frankfurt / Amman -
Stadtrundfahrt - Begegnung und Gottesdienst im Evangelischen
Gemeindezentrum - Jerash - Umm Qeis - Pella - Berg Nebo - Taufstelle
- Bademöglichkeit Totes Meer - Königsstraße - Wadi
Mujib - Petra - Wadi Rum - Grenze Arava - Einreise Israel - Negev -
Massada - Qumran - Ein Gedi - Jericho - Bethlehem - Jerusalem -
Deutschsprachiger Gottesdienst in der Erlöserkirche - Zion - Via
Dolorosa - Grabeskirche - Klagemauer - Tempelberg - Jüdisches
Viertel - Hirfenfelder - Begegnung in Auguste-Victoria-Stiftung und
Archäolgischem Institut - Ölberg - Pater-noster-Kirche -
Dominus Flevit - Garten Gethsemane - Kirche aller Nationen -
Mariengrab - Bethlehem - Geburtskirche - See Genezareth - Berg der
Seligpreisungen - Tabgha - Gottesdienst - Kapernaum - Bootsfahrt -
Nazareth - Nes Ammim - Akko - Safed - Banjas - Rückflug - Tel
Aviv / Frankfurt.
Detail-Angaben können bei Pfr. Hans-Dieter
Brenner, Tel.: 06741 1331, oder über das Büro der
Kirchengemeinde, Tel.: 06741 7470, angefordert werden. Die Anmeldung
erfolgt bei Pfr. Brenner.
VORSCHAU
ChoryFeen
Musical "Zwischen Himmel und Erde"
Am Samstag, 22.10.2011 ist die Aufführung um 19.00 Uhr in der Evangelischen Stiftskirche St. Goar: Näheres wird noch in der Tagespresse und über das nternet-Portal der Evangelsichen Kirchengemeinde bekanntgegeben. - (Red)
BEKANNTMACHUNG
Presbyteriumswahlen 2012
Wahlvorbereitung
Im Februar 2012 werden in der Evangelischen Kirche im Rheinland wieder diejenigen Frauen und Männer gewählt, die im Presbyterium mit der Leitung der Gemeinde beauftragt werden.
Dazu kann grundsätzliche jedes Gemeindeglied für eine Kandidatur vorgeschlagen werden, wobei in erster Linie die ehrenamtlichen Mitarbeiter aus der Gremien- und Gemeindearbeit aufgerufen sind, für eine Kandidatur zur Verfügung zu stehen.
Die
Gemeinde hat das Recht, die Kandidaten für die Wahl
vorzuschlagen. Dabei sind gewisse Regularien einzuhalten, die hier im
nachfolgenden bekannt gegeben werden:
Fristen
30.10.2011
- Beginn des Wahlvorschlagsverfahrens durch Aufruf der Mitglieder der
Kirchengemeinde, Kandidatinnen und Kandidaten zu benennen / im
Gottesdienst und durch sonstige Bekanntmachung / für 10 Werktage
bis 11.11.2011 / § 11 Abs. 1 PWG
06.11.2011 - Aufruf im
Gottesdienst zur Benennung von Kandidatinnen und Kandidaten / §
11 Abs. 1 PWG
11.11.2011 - Ende der Vorschlagsfrist / §
11 Abs. 1 PWG
bis 16.11.2011 - Prüfung der Wahlvorschläge
durch das Presbyterium, ggf. Zurückweisung eines Wahlvorschlages
- § 13 PWG
25.11.2011 - Benachrichtigung der oder des
vorschlagenden und vorgeschlagenen Mitglieds der Kirchengemeinde und
des Kreissynodalvorstandes und Beschwerde beim Kreissynodalvorstand /
§§ 13 Abs. 2, 32 PWG

Ausführungsbestimmungen zum Wahlverfahren
§ 11 - Wahlvorschlagsverfahren
(1) Zu Beginn des Wahlvorschlagsverfahrens unterrichtet das Presbyterium die wahlberechtigten Mitglieder der Kirchengemeinde umfassend über die Presbyteriumswahl und fordert sie auf, binnen einer Frist von zehn Werktagen Wahlvorschläge einzureichen.
(2) Es ist darauf hinzuwirken, dass die Zahl der Wahlvorschläge die Zahl der Presbyterinnen und Presbyter übersteigt, da sonst keine Wahl stattfinden kann. Frauen und Männer sollen bei den Wahlvorschlägen möglichst gleichmäßig vertreten sein.
zu § 11 - Wahlvorschlagsverfahren
1.
Das Wahlvorschlagsverfahren beginnt für alle Kirchengemeinden
mit einem Gottesdienst am 30.10.2011, in dem die Mitglieder der
Kirchengemeinde aufgerufen werden, Kandidatinnen und Kandidaten zu
benennen. Dieser Aufruf sollte im Gottesdienst am 6.11.2011
wiederholt werden.
2. Das Presbyterium kann zum Beispiel die
geforderten Informationen über die örtliche Presse, durch
Aushang sowie im Gemeindebrief, im Gottesdienst oder durch das
Verteilen von Handzetteln, auf die im Gottesdienst hingewiesen wird,
weitergeben.
§ 12 - Wahlvorschläge
(1)
Jedes wahlberechtigte Mitglied der Kirchengemeinde kann bis zum
Ablauf der Vorschlagsfrist schriftlich Wahlvorschläge beim
Presbyterium einreichen.
(2) Das Presbyterium kann selbst
Wahlvorschläge in das Verfahren einbringen.
(3) Sofern
Wahlbezirke gebildet wurden, sollen die vorgeschlagenen Mitglieder
der Kirchengemeinde dem Wahlbezirk angehören, für den sie
vorgeschlagen werden.
(4) Das vorgeschlagene Mitglied der
Kirchengemeinde muss schriftlich seine Zustimmung zur Kandidatur und
zur Einhaltung der kirchlichen Wahlregeln erklären. Diese
Erklärung muss dem Vorschlag beigefügt sein.
Zu § 12 - Wahlvorschläge
Zu Absatz 1: 1. Die Vorschläge können bei jedem Mitglied des Presbyteriums oder beim Gemeindeamt abgegeben werden. Wahlberechtigte können sich selbst vorschlagen. / 2. Mündliche Anregungen sind keine Wahlvorschläge im Sinne dieses Gesetzes. / 3. Wer Mitglied der Kirchengemeinde ist, richtet sich nach dem Gemeindegliederverzeichnis des Meldewesens, da das Wahlverzeichnis erst zu einem späteren Zeitpunkt ausgelegt wird.
Zu Absatz 2: Das Presbyterium kann bis zum 16.11.2011 selber Wahlvorschläge machen.
Zu
Absatz 3: Auch bei der Bildung von Wahlbezirken können die
Wahlberechtigten für alle Wahlbezirke Kandidatinnen und
Kandidaten vorschlagen.
§ 13 - Feststellung der Vorschlagsliste
(1)
Das Presbyterium prüft die Ordnungsmäßigkeit der
Wahlvorschläge.
(2) Wahlvorschläge, die den
gesetzlichen Erfordernissen nicht entsprechen, sind zurückzuweisen.
Der Beschluss über die Zurückweisung ist dem vorschlagenden
und dem vorgeschlagenen Mitglied der Kirchengemeinde und dem
Kreissynodalvorstand schriftlich unter Angabe der Gründe
mitzuteilen. Die Person, deren Kandidatur abgelehnt wurde, hat das
Recht der Beschwerde, worauf in dem Bescheid hinzuweisen ist.
(3)
Nach Ablauf der Beschwerdefrist oder nach Erledigung der Beschwerden
stellt das Presbyterium die Vorschlagsliste fest.
(4) Die Zahl
der Vorgeschlagenen muss die Zahl der Presbyterinnen und Presbyter
übersteigen, damit eine ausreichende Vorschlagsliste vorliegt.
Sind Wahlbezirke gebildet, gilt dies entsprechend für jeden
Wahlbezirk.
(5) Die Wahlvorschläge werden in
alphabetischer Reihenfolge zu einem einheitlichen Wahlvorschlag,
gegebenenfalls getrennt nach den einzelnen Wahlbezirken,
zusammengefasst und der Kirchengemeinde im Gottesdienst durch
Abkündigung bekannt gegeben.
Pfr. Hans-Dieter Brenner, Vors. Presb.
Bethel-Sammlung 2011
26.09.2010 - 01.10.2011
Wie
üblich können Sie die Kleidersäcke an den bekannten
Sammelstellen abgeben: St. Goar - Gemeindehaus, Oberstraße /
Oberwesel - Kirche, Chablisstraße / Biebernheim - Gemeindehaus,
Uhlenhorst / Werlau - Gemeindehaus, Kirchstraße / Holzfeld -
Kirche. Pack-Säcke können Sie in den nächsten Wochen
aus den Kirchen mitnehmen.
Gesammelt werden: gut erhaltene
Kleidung und Wäsche, Schuhe, Handtaschen, Plüschtiere,
Pelze und Federbetten - jeweils gut verpackt - (Schuhe bitte
paarweise bündeln).
Nicht gebraucht werden: Lumpen, Nasse,
verschmutze oder beschädigte Kleidung, Wäsche, Textilreste,
Klein- und Elektro-Geräte, etc. - (Red)
ÖKUMENE
LESERBRIEF
als Gästebucheintrag im Internetportal
Nachfolgend
abgedruckter Leserbrief ist bei uns über unser Internetportal
eingegangen - (Red):
Zum 50-jährigen Bestehen des SSV Biebernheim waren alle eingeladen ...
Erstaunt
hat mich in diesem Zusammenhang, dass lediglich ein Evangelischer
Gottesdienst anstelle eines Ökumenischen Gottesdienstes um 10.30
Uhr stattfand.
Im vergangenen Jahr waren Anfragen für
Ökumenische Gottesdienste (Freiw. Feuerwehr und Quetsche-Kerb)
mit der Begründung abgelehnt worden, dass zur gleichen Zeit
Gottesdienste in der Katholischen Kirche stattfinden würden.
Eine Vorverlegung von Gottesdiensten sei weisungsgemäß
nicht möglich.
In der Wochenendausgabe der
Mittelrhein-Nachrichten vom 16. Juni 2011 verblüfft jedoch die
Mitteilung der Katholischen Kirche, dass am Sonntag, dem 19. Juni
2011, ein Festgottesdienst bereits um 9.00 Uhr vor der
Fronleichnamsprozession mit anschließender festlicher Begegnung
stattfindet.
"Ein Schelm, der dabei Böses denkt":
Scheinbar wird eine Verschiebung der in Tradition erstarrten Uhrzeit
für die sonntägliche Messfeier nur dann nicht möglich,
wenn es darum geht, einen Fest-Gottesdienst gemeinsam mit der
Evangelischen Kirchengemeinde zu feiern.
Trotzdem hatten die
Verantwortlichen des SSV Biebernheim und der Evangelischen
Kirchengemeinde beschlossen, die Kollekte dem Katholischen
Kindergarten in St. Goar zu widmen, die bei einer offiziellen
Gottesdienstbeteiligung der römisch-katholischen Pfarrgemeinde
sicher hätte noch umfangreicher ausfallen können.
Ebenso
konnte das herrliche Mittagessen nicht in dem gewünschten Umfang
zugunsten noch effektiverer Vereinsarbeit greifen.
Schade, dass
der Geist der Freiheit wieder einmal mehr nur begrenzt weht! -
Mechthilde Roth
Andererseits ...
Verbindlichkeit und Verbundenheit
Die
Entscheidung, auf Grund der Anfrage des SSV Biebernheim auf dem
Sportplatz - so wie bei anderen Vereinen und Organisationen auch -
einen Festzelt-Gottesdienst einzurichten, ist für mich weniger
eine Angelegenheit der inneren Freiheit, sich aus konventionellen
Räumen lösen zu können.
Vielmehr erwächst
durch eine solche Anfrage eine Verbindlichkeit, die sich aus dem
Auftrag ergibt, das Gotteswort in aller Welt auszurichten. Und
darüber entsteht dann in Folge eine Verbundenheit, die ich von
mir aus gar nicht zurückweisen kann, weil wir darin gemeinsam
mit unseren Fragen und Antworten vor Gott stehen.
Unter dem
Eindruck des biblisch beschriebenen Pfingst-Ereignisses werden wir
einbezogen in die vielfältige Freude Gottes, die dort entsteht,
wo sich die gute Botschaft vom Reich Gottes unmittelbar und
unvermittelt in die Welt ergießt.
Dass dies nicht in
konfessioneller Separation spürbar werden kann, gehört für
mich zu den immanenten Grundlagen jedes kirchlichen
Selbstverständnisses. Und die beruhen aus sich heraus nicht in
einer gegenseitigen Abgrenzung sich unterscheidender kirchlicher
Gemeinschaften, sondern - gerade im Gegenteil -
konfessionsübergreifend in einer Verbindlichkeit der
Gemeinschaft der Kirchen.
Mag sein, dass der Eine oder Andere
damit partiell oder generell überfordert ist.
Ich jedenfalls
möchte mir die Offenheit vor Gott und der Welt bewahren,
fröhlich - auch und gerade - im ökumenischen Miteinander
der Schwestern und Brüder aus den anderen Konfessionen die gute
Botschaft von der Gottesherrschaft in der Welt dem biblischen Auftrag
entsprechend weiterzusagen, auch am Sonntag Vormittag.
Ich hoffe
darauf, dass sich dazu auch für ein "offizielles"
Miteinander noch Perspektiven entwickeln lassen, die über die
derzeitige Praxis hinausgehen.
Die
nachfolgend abgedruckte Pressemeldung zum anstehenden Papstbesuch
lässt zumindest den Versuch einer institutionsüberwindenden
Gesprächsbereitschaft erkennen, die vielleicht doch ein
gemeinsames Miteinander in aller gebotenen Vielfalt ermöglicht.
- Pfr. Hans-Dieter Brenner
Ökumenische Begegnungen
Perspektivenwechsel - ???
Papst
Benedikt XVI. will während seines Deutschland-Besuchs im
September einen stärkeren ökumenischen Akzent setzen als
bislang geplant. Das berichtet die "Frankfurter Allgemeine
Zeitung" (Donnerstagsausgabe - 10. März 2011) unter Hinweis
auf ein Schreiben des katholischen Kirchenoberhauptes an den
Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD),
Nikolaus Schneider. "Ich werde alles tun, damit die Begegnung
mit den evangelischen Christen gebührenden Raum erhält",
zitiert die Zeitung aus dem Papst-Brief. ... "Inzwischen ist von
den zuständigen Stellen ein vorläufiges Programm ...
erarbeitet worden, in dem leider die Begegnung mit der Evangelischen
Kirche in Deutschland einen relativ bescheidenen Raum einnimmt",
teilte Benedikt dem EKD-Ratsvorsitzenden mit. Weiter ließ er
die Protestanten wissen: "Den zuständigen Instanzen habe
ich inzwischen mitgeteilt, dass in dem Land, in dem die Reformation
ihren Ursprung nahm, ein stärkerer ökumenischer Akzent
notwendig ist."
Nach den bisherigen Planungen wird der Papst
seinen ersten offiziellen Besuch in Deutschland am 22. September 2011
antreten. - (epd-Meldung vom 10.03.2011)
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GOTTESDIENST-ÜBERSICHT
s. unter:
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